Für Therapieanbieter

Das PARLO Institut verfügt über eine herausragende Kompetenz in der Stottertherapie. – Speziell in der Gruppentherapie besteht umfangreiches Know-How. In der Vergangenheit war diese intensive Gruppentherapie überwiegend eine Präsenztherapie, jedoch gewinnt aktuell die Telemedizin rasch an Bedeutung. Forschung und Politik sind gleichermaßen daran interessiert. Die Telemedizin verspricht eine ortsunabhängige Therapie, die qualitativ mindestens gleichwertig und mittelfristig kostengünstiger sein soll.

PARLO hat mit der online- Therapieplattform freach bereits eine einsatzfähige Lösung geschaffen, um Stottertherapie auch teletherapeutisch anbieten zu können. Die Kombination aus der Therapieerfahrung und dieser telemedizinischen Plattform prädestiniert PARLO für diese neue innovative Therapieform. Das PARLO Institut hat bereits erste vergleichende Langzeitstudien vorgelegt, die die Effektivität der Stottertherapie mittels freach eindrucksvoll belegen. Weitere sind in Planung. Die Teletherapie eröffnet vielfältige Chancen Patienten zu erreichen, die bisher aus verschiedenen Gründen kein Therapieangebot wahrgenommen haben/wahrnehmen konnten.

National sehen wir Chancen, in Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Patienten schneller, mittelfristig kostengünstiger und nachhaltiger zu therapieren. Wir haben den großen Vorteil die Therapie in der Fläche anbieten zu können. International sehen wir Chancen in bevölkerungsreichen Ländern ebenso die Patienten zu versorgen, die aufgrund mangels Infrastruktur und Therapeutenangebot bisher nicht  versorgt werden konnten. freach ist aktuell in deutsch, englisch und portugiesisch verfügbar. Der erste große internationale Test wird in Brasilien starten.

freach ist über die Stottertherapie hinaus auch bei anderen Indikationen einsetzbar. Das seit 2011 in der Stotterbehandlung gewonnene Know-How,  Präsenztherapie in den virtuellen Raum zu bringen, ist auch auf andere Therapieformen auf dem Gebiet der Sprach- und Sprechtherapie übertragbar und kann Therapieanbietern und -einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

 
Referenzen


Universität Bochum, Abteilung für Phoniatrie und Pädaudiologie, Frau Professor Neumann:

  1. Entwicklerin und wissenschaftliche Leiterin des Neugeborenen Hörscreening-Programms in Hessen.
  2. Wissenschaftliche Leiterin des Sprachstandserfassungs-Programms in Hessen KISS.
  3. Mitentwicklerin von Sprachtests, Sprecherin der AG Kindersprache der Deutschen Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie.
  4. Leitlinienentwicklung zu Sprachentwicklungsstörungen.
  5. Arbeit im gemeinsamen Bundesausschuss u Hör- und Sprachstörungen.
  6. Arbeit in der Global Burgden of Disease – Hearing Loss Group der WHO und in World Wide Hearing.
  7. Federführend in der Erstellung der SS3 Leitlinien Stottern zusammen mit den entsprechenden Fachgeselllschaften.

 

Institut der Kasseler Stottertherapie
Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Computergestütztes Intensivprogramm mit Nachsorge für alle Altersgruppen.

Webseite:  www.kasseler-stottertherapie.de

Kooperation mit Brasilien:

  • Akademische, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit im Rahmen einer Machbarkeitstudie über die Online-Stottertherapie mit der Plattform freach mit:
    • The Universidada Estadual Paulista (UNESP) São Paulo, Brazil, Dr. Cristiane Moço Canhetti de Oliveira
    • Instituto Brasileiro de fluencia (IBF), Dr. Anelise Junqueira Bohnen, Ph.D.
  • Vom Bundesforschungsministerium gefördertes deutsch-brasilianisches telemedizinisches Symposium http://www.biomedical-signals.com. Kooperation mit PARLO, ZIMT und der FAU und dem HAOC:
    • ZIMT: Zentralinstitut für Medizintechnik [http://www.zimt.uni-erlangen.de]
    • FAU: Universität Erlangen-Nürnberg, Prof Nöth, Lehrstuhl für Mustererkennung)
    • HAOC: German Hospital Oswaldo Cruz in Sao Paulo, Jefferson G. Fernandes, MD, Ph.D., Director of Education and Sciences
 
   
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